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  • Jürgen Petersen

Regionalzüge sollen unterirdischen Bahnsteig erhalten

Aktualisiert: 10. Feb 2019

Durch eine Anfrage der Grünen im Bundestag wurde nun bekannt, dass das Projekt „Verbindungskurve Harburg“ im Bundesverkehrswegeplan gerade in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ aufgestiegen ist. Dabei ist auch herausgekommen, dass es gerade die Regionalzüge betreffen soll.


Der Güterumschlag im Hamburger Hafen spielt sich vor allem im Westen des Hafengebiets ab. Dadurch hat sich die Situation weiter verschärft. Um diesem Problem entgegen zu treten, hat die Bahn an möglichen Lösungen unter dem Sammelbegriff "Knoten Hamburg" gearbeitet. Bei diesen steht nun aber auch der Personenverkehr im Fokus, da auch er zum einen Teil des Problems ist, zum anderen aber auch der "Deutschland-Takt" erfüllt werden soll.

Dieser sieht vor, dass alle wichtigen Bahnverbindungen in Deutschland so vernetzt sein sollen, dass es keine Umsteigezeiten von mehr als 60 Minuten mehr gibt. Bei Regionalbahnen in Ballungsräumen wie zum Beispiel auf der Linie Hamburg-Stade soll der Takt nur 30 Minuten betragen. Um diesem Ziel näher zu kommen, überlegt man, in Harburg stärker unterirdisch Bahnsteige zu bauen, da auch hier wie im Hamburger Hauptbahnhof der Platz begrenzt ist.

Nur schade, dass die lokalen Politiker durch das Verkehrsministerium nicht eingebunden werden. Ebenso sollte es bei der politischen Arbeit eine Abstimmung zwischen den Hamburger und Niedersächsischen Politikern geben. Noch plant hier jeder für sich.


In einem Entschließungsantrag wurde im Landtag in Hannover verabschiedet, dass die Heidebahn öfter bis Hamburg durchfahren soll und das Schienennetz so ausgebaut werden soll, dass kürzere Takte auch hier möglich sind.



#Heidebahn #erixx #Harburg #unterirdisch #anbindung

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